Wohl behütet in die Ferien
Alle zwei bis drei Minuten wird in Deutschland irgendwo eingebrochen. Gauner benutzen bewusst auch die Urlaubszeit für ihre Beutezüge. „Wenn länger niemand daheim ist, wittern Täter ihre Chance“, sagt Lisa Hester, Leiterin des Kriminalkommissariats Vorbeugung im Polizeipräsidium Münster.
In der Regel kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf. Doch Einbrüche sind immer mit Ärger verbunden, und manches lieb gewonnene Erinnerungsstück lässt sich mit Geld nicht ersetzen. Der Rat der Kriminalbeamtin, um Einbrecher abzuschrecken: „Türen und Fenster sichern und dafür sorgen, dass Haus und Hof auch bei Abwesenheit nicht verwaist erscheinen.“ Am besten bittet man Nachbarn, den Briefkasten regelmäßig zu leeren und die Rollläden abends herunterzulassen und morgens hochzuziehen. Hilfreich ist auch, per Zeitschaltuhr das Licht im Haus an- und auszuschalten.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, heuert einen Haushüter an. Der zieht während des Urlaubs der Wohnungsbesitzer ein und schaut nach dem Rechten. Ein Haushüter vom Verband Deutscher Haushüter-Agenturen (www.haushueter.org) kostet je nach Auftrag 40 bis 50 Euro pro Tag. Provinzial- Kunden erhalten zehn Prozent Nachlass auf den Tagesnettopreis. Zudem können Teile des Honorars von der Steuer abgesetzt werden.
Quelle: "Provinzial-Aktiv", Ausg. 1
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